YUKON LOU

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Wenn mal nicht an Bord

Roadtrip USA  - Januar 2018

Geit wedder los

Kurz vor 5:00 ist Wecken, Dusche, kleines Frühstück und dann geht es mit dem Taxi zum Flughafen. Hamburg-Frankfurt,  alles klappt prächtig und so sitzen wir denn auch pünktlich in der Maschine (A 380) nach Los Angeles, doch der für 10:00 geplante Abflug verzögert sich immer weiter, bis dann leider die Durchsage vom Kapitän, kommt, das einige Koffer wieder ausgeladen werden müssen, da die dazugehörigen Passagier zwar eingecheckt haben, aber nicht den Flieger betreten haben. Was für Idioten!!! Die sollten für den wirtschaftlichen Schaden haftbar gemacht werden. Als es dann endlich losgeht, ist es schon 11:15. Der Pilot vollbringt eine absolute Spitzenleistung und holt die Zeit wieder rein und landet nur 10 Minuten nach der vorgesehenen Zeit. Danach sucht uns das zweite Chaos des Tages heim. Es landen mehre A 380 zur gleichen Zeit und am Immigrationcounter herrscht das totale Chaos, kostet weitere 2 Stunden. Es sieht so aus, als ob sämtliche Ethnien dieser Erde America zur neuen Wahlheimat erklärt hätten. ... wobei alle doch alle America so scheiße finden....

 

Werden dann endlich mit dem Alamo-Shuttlebus zur Autovermietung geschaukelt, der Wagen war von Eckart  vorgeordert und so brauchten wir nur den Typ auszusuchen, einzusteigen und loszufahren. Die Wahl fiel auf einen FORD Escape , natürlich ein SUV und mit der Marke auch ein US Fahrzeug, oder glaubt vielleicht jemand, ich würde mit ´lner Reisschüssel durchs gelobte Land schraddeln?

 

Um 15:40 Uhr könne wir dann endlich los und fädeln uns auf den achtspurigen San Diego Freeway  I-405 in Richtung Norden ein. Hier ist immer viel los und es geht recht schleppend voran, schaffen in der ersten Stunde nur 18 Meilen. Später wird es dann besser und um 19:20 Uhr sind wir in unserm Motel in Barstow an der Interstate 15. Ein kurzes Abendessen und ein paar Biere und dann in die Kiste. Mann ist ja auch schon 25 Stunden unterwegs.

 

Donnerstag, der 11.1.2018

 

Der Jetlag weckt mich bereits das erste Mal um 0:50, nach gerade mal 4 Stunden Schlaf, bin hellwach, da meine innere Uhr natürlich glaubt, sie ist zu Hause und da ist es jetzt 10:00 Uhr. So quält Mann sich Stunde um Stunde dem Aufstehen entgegen, nickt hin und wieder kurz ein, um dann endlich um 6:30 bei einsetzender Dämmerung im Auto zu sitzen und in den Sonnenaufgang hinein zu fahren.

 

 

Barstow , California  -  frühmorgens

 

Da ist es nun endlich wieder, das unglaublich schöne Gefühl der endlosen Weite dieses Landes, die Mann nur mit dem Auto richtig erfahren kann. The Sky has no limit.

 

Eines der wichtigsten Rituale ist zweifelsfrei das tägliche Frühstück am Highway. Heute fand dieses nun in Baker, Californien statt. Über die  Zusammensetzung des Morgenmahls muss ich mich hier nicht auslassen, ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte.

 

Breakfast in America   -  heute bei Denny´s in Baker/Californien

 

Klassische Dinereinrichtung

Erinnerungen an eine große Zeit

 

Von Baker aus ging es weiter nach Las Vegas. Dort wollte ich mir noch ein Paar Boots und Hemden bei Outdoor World, einem Outdoor Superstore, kaufen. Wurde auch noch schnell fündig, was bei der Auswahl allerdings nicht schwer war. Der Laden war bisher das Größte, was ich in der Art gesehen habe. Allein in der Empfangshalle hätte man die gesamte Sportabteilung eines sehr großen deutschen Geschäftes unterbringen könnten.

 

 

Outdoorworld Las Vegas  -  alles etwas größer

So bestens Ausgestattet ging es weiter dem heutigen Etappenziel entgegen. Der Ort heißt Richfield, liegt in Utah und hat für uns nur die Funktion der Übernachtung zu erfüllen. Mehr war da auch nicht drin, deswegen ging es gleich nach dem Abendessen ins Motel. Die Nacht war wieder sehr kurz, aber das kennt man ja.

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YUKON LOU - Ein Bordtagebuch - Copyright © Gerd-W. Schön 2017

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